Cocktails

Whiskey Sour New York Style

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Dem Whiskey Sour habe ich persönlich ja einiges zu verdanken. Dem und der Schwarz/Weiß Bar in Stuttgart. Eines Abends hat mich der Stefan nämlich dort hin mitgenommen und da saß ich nun und grübelte über die Frage des Barkeepers nach: „Was darfs denn sein?“
Jaaaahaaaaaa, sehr gute Frage, also gleich mal den Ball zurückgespielt und es entwickelte sich folgender Dialog:

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Cocktails

Alles Gute: Red and Green Basil Smash

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Eigentlich lösen neonfarbene Cocktails bei mir ja immer reflexartig Aversionen aus. Grüne Wiese, Batida Kirsch und Konsorten haben da einen „sehr guten Job“ in der Jugend erledigt…
Es gibt aber eine löbliche, grüne (und auch rote) Ausnahme: Den Gin Basil Smash. Kennt ihr noch nicht? Lernt ihr jetzt kennen! Muss man nämlich mal getrunken haben – und da lass ich mich auf keine Diskussion ein!

Basilikum schmeckt leicht pfeffrig, ohne wirklich scharf zu sein. Dazu gesellt sich etwas süße und Anklänge von Nelke. Alles Aromen die sich durchaus auch in dem ein oder anderen Gin finden lassen. Eine Kombination liegt also nahe.

Basis des Cocktails ist ein Gin Sour. Also Zuckersirup mit Zitronensaft und Gin. Dazu gesellt sich dann der Basilikum – am besten in rauhen Mengen. Hier gilt: viel hilft viel!

Ob ihr grünen oder roten Basilikum verwendet macht geschmacklich nicht sehr viel unterschied. Der rote Basilikum schmeckt nur leicht anders. Er ist etwas „runder“ und milder.

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Was allerdings einen Unterschied ausmacht, ist der Gin. Ein guter Klassiker mit Zitrusnoten geht immer. Zum Beispiel ein Tanqueray Ten oder Bombay Saphire. Was dem Cocktail allerdings noch mal eine ganz besondere Note verleiht ist der G’Vine Gin. Im Gegensatz zu seinen Gin-Kollegen (Getreidealkohol) wird dieser aus Traubenbrand hergestellt – und das schmeckt man! Aber Augen auf beim Kauf, es gibt zwei Sorten: Nouaison (grauer Flaschenverschluss) und Floraison (grüner Verschluss). Der grüne ist deutlich floraler, grade im Gin and Tonic ensteht dadurch eine Aroma was mich an Gletschereis-Bonbon erinnert. Ein Wucht!

Ihr seht: Hier ist viel Spielraum für neue Dinge. Was allerdings nicht funktioniert: Petersilie statt dem Basilikum. In der Not schon mal probiert und für untrinkbar befunden!

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Buch Review „Cocktailkunst“ & der Swiss Sour

Wer hats erfunden?

Also ich leider schonmal nicht. Die Schweizer warens aber auch nicht. Viel mehr hab ich den Swiss Sour im Buch „Cocktailkunst – Die Zukunft der Bar“ von Stephan Hinz entdeckt. Fantastisches Buch, hätte von mir sein können 🙂
Zumindest finden sich darin einige Ideen wieder, die ich für Cocktails auch hatte – aber teilweise selber noch nicht umgesetzt habe. Kommt noch hier im Blog. Irgendwann…

Aber zurück zum Buch: klare Kaufempfehlung für den ambitionierten Barkeeper. Viel Background-Wissen zur Herstellung von Zutaten, zur Geschichte des Cocktails an sich, Warenkunde etc.
Es gibt ein ziemlich umfangreiches Kapitel mit gängigen Bar-Klassikern wie Whisky Sour, Gin & Tonic, Martini etc. Gut zum nachlesen zu Hause und mit tollen Fotos gespickt.  Weiterlesen

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