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Cold Brew Coffee Crêpes mit Vanille-Aprikosen Kompott

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Cold Brew Kaffee ist ja grade die nächste Sau die durchs Foodblog-Dorf getrieben wird. Und womit? Mit Recht!

Dieser kalt extrahierte Kaffee ermöglich es dem Genießer ein ganz neues Aromenspektrum des Kaffees zu erfahren. Und das bei minimalstem Aufwand in der Herstellung.

Der Kaffee wird nämlich einfach mit kaltem Wasser übergossen, 12 Stunden ziehen gelassen und dann abgefiltert. Je nach verwendetet Mengenverhältnis Kaffee zu Wasser seid ihr jetzt schon fertig oder ihr erhaltet ein Konzentrat. Ich selber habe mir ein Konzentrat gebraut. Bestehend aus 200 g Kaffee auf 1 Liter Wasser. Vorteil: Einfach mit heißem Wasser aufgießen und ihr habt einen extrem guten „klassischen“ Kaffee. Zum kalt trinken könnt ihr das Konzentrat mit Wasser (a.k.a. auf Eis shaken), Milch oder Johannisbeer-Saft verlängern. Johannisbeer-Saft? Klingt verrückt? Vielleicht. Schmeckt aber erstaunlich gut. Die fruchtige Säure ergänzt perfekt das Aroma des Kaffees.

Experimente mit (Gin) Tonic + Cold Brew oder Eiskaffee stehen noch aus, sind mir aber empfohlen worden. Ich werde berichten!

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Ach ja: Es ist hier nicht ganz unerheblich welchen Kaffee ihr verwendet. Grundsätzlich solltet ihr natürlich eine Bohne verwenden die euch schmeckt. Empfehlenswert ist eine fruchtige Sorte, wie sie typisch für Äthiopischen Bohnen sind. Am besten lasst ihr euch in einem Kaffeegeschäft beraten. Die mahlen euch die Bohnen auch direkt. Ihr benötigt nämlich einen groben Mahlgrad. Übliches Kaffeepulver ist zu fein und „klebt“ im Wasser zusammen, so das eine ideale Extraktion nicht möglich ist.
Jetzt muss ich gestehen, dass ich weder eine Kaffeemühle habe, noch ein Kaffeegeschäft in Reichweite war. Not macht aber bekanntlich erfinderisch und ein paar mal pulsieren im Standmixer brachte ein erstaunlich gutes Ergebnis.

Aber keine Angst, ihr braucht für dieses Dessert nicht extra einen Cold Brew ansetzen, ein starker Kaffee oder Espresso tuts auch….

Puh, jetzt hab ich ganz schön viel über den Kaffee geschrieben, aber der ist eigentlich nur ein Teil in den Coffee Crêpes mit Vanille-Aprikosen Kompott. Weiterlesen

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Alpenküche #3: Kaiserschmarrn mit zweierlei Dörrobst-Kompott

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Was gehört für euch zum Winter absolut zwingend dazu? Bei mir Skifahren – und zwar so viel wie irgendwie geht 🙂 Und mit dem Skifahren untrennbar verbunden ist bei mir der Kaiserschmarrn. Bekommt man im Skigebiet zum Glück quasi an jeder Hütte. Und dazu gibts immer Röster (Kompott). Vorzugsweise aus Zwetschken (ja, der Österreicher schreibt das mit „k“), aber anderes Obst geht natürlich auch.

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