Cocktails

Alles Gute: Red and Green Basil Smash

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Eigentlich lösen neonfarbene Cocktails bei mir ja immer reflexartig Aversionen aus. Grüne Wiese, Batida Kirsch und Konsorten haben da einen „sehr guten Job“ in der Jugend erledigt…
Es gibt aber eine löbliche, grüne (und auch rote) Ausnahme: Den Gin Basil Smash. Kennt ihr noch nicht? Lernt ihr jetzt kennen! Muss man nämlich mal getrunken haben – und da lass ich mich auf keine Diskussion ein!

Basilikum schmeckt leicht pfeffrig, ohne wirklich scharf zu sein. Dazu gesellt sich etwas süße und Anklänge von Nelke. Alles Aromen die sich durchaus auch in dem ein oder anderen Gin finden lassen. Eine Kombination liegt also nahe.

Basis des Cocktails ist ein Gin Sour. Also Zuckersirup mit Zitronensaft und Gin. Dazu gesellt sich dann der Basilikum – am besten in rauhen Mengen. Hier gilt: viel hilft viel!

Ob ihr grünen oder roten Basilikum verwendet macht geschmacklich nicht sehr viel unterschied. Der rote Basilikum schmeckt nur leicht anders. Er ist etwas „runder“ und milder.

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Was allerdings einen Unterschied ausmacht, ist der Gin. Ein guter Klassiker mit Zitrusnoten geht immer. Zum Beispiel ein Tanqueray Ten oder Bombay Saphire. Was dem Cocktail allerdings noch mal eine ganz besondere Note verleiht ist der G’Vine Gin. Im Gegensatz zu seinen Gin-Kollegen (Getreidealkohol) wird dieser aus Traubenbrand hergestellt – und das schmeckt man! Aber Augen auf beim Kauf, es gibt zwei Sorten: Nouaison (grauer Flaschenverschluss) und Floraison (grüner Verschluss). Der grüne ist deutlich floraler, grade im Gin and Tonic ensteht dadurch eine Aroma was mich an Gletschereis-Bonbon erinnert. Ein Wucht!

Ihr seht: Hier ist viel Spielraum für neue Dinge. Was allerdings nicht funktioniert: Petersilie statt dem Basilikum. In der Not schon mal probiert und für untrinkbar befunden!

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Cocktails

Highball Mania #2: Vermouth Highball

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Über den Highball an sich hatte ich ja im Zuge des Breakfast Highball schon mal ausführlich geschrieben. Aber der Mensch lernt ja durch ständige Wiederholung, daher kurzer Recap:

  1. Der Highball ist dem Longdrink sehr ähnlich, aber sie sind nicht identisch!
  2. Die Zubereitung findet ausschließlich im Gästeglas statt
  3. Das Glas fasst 7-8 Unzen (200-240 ml)
  4. Die Basis ist immer ein Alkohol (3-6 cl) der mit einem (quasi immer kohlensäurehaltigem) Filler (6-8 cl) aufgegossen wird
  5. Im Glas befindet sich ein großes Stück Eis
  6. Der Drink wird komplett fertig serviert

Die Theorie wäre damit aufgefrischt, weiter gehts zu Zubereitung des Vermouth Highballs.

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Cocktails, Rezepte

Onsen Eggnog vs. Chocolate Cocktail

Ich hab recht lange überlegt ob ich diesen Beitrag bringen soll. Zum einen kommt jetzt ein, für einen Cocktail, sehr aufwändiges Rezept. Zusätzlich braucht ihr zwingend einiges Zubehör, was nicht jeder hat (Sousvide Garer + Spritze). Und Eier in Cocktails sind auch nicht jedermanns Sache.

Belohnt werdet ihr dafür mit einem, genauer gesagt sogar zwei, Cocktails die ihr so wahrscheinlich noch nie getrunken habt: Dem Onsen Eggnog vs. Chocolate Cocktail. New-School vs. Old-School sozusagen. Neugierig geworden?

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Cocktails

Highball Mania #1: Breakfast Highball

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Highballs? Womit kommt der denn jetzt schon wieder um die Ecke?
In der Tat, ein Highball ist schon etwas sehr spezielles. Eine kleine Nische in der großen Welt der Cocktails.
Eine Abgrenzung zu Longdrinks z. B. ist schwer. Das geht nämlich nicht über die Zutaten und das geht sogar (manchmal) nicht mal über den Drink an sich.
Beispiel gefällig?
Gin and Tonic ist ein ____________.

Jetzt höre ich aus der einen Ecke ein „Longdrink! Ganz klar„. Aus der anderen Ecke schallt ein „Highball!

Und ich sage: Kommt drauf an 😉 Beide haben nämlich recht. Ein Gin and Tonic kann beides sein.

Zum einen ist es nämlich abhängig von der Art der Zubereitung und den Zutaten, zum anderen von der, ich nenne es mal, Präsentation. Weiterlesen

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Cocktails

Gurkenlimonade mit Basilikum

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Ich möchte diesen Beitrag jemanden widmen. Lieber Max, extra nur für dich: Gurkenlimonade!

Ihr müsst wissen, Max kocht seit einigen Jahren (fast) jeden Sonntag Abend zusammen mit uns in der „Cooking Crew“.
Nur: Max mag keinen Nachtisch. Deswegen ist Max auch besser bekannt als der „Nachtisch-Honk“. Max mag auch keine Pilze. Und keine Kokosflocken. Und ganz besonders mag er keine Gurken 🙂

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Cocktails, Sonstiges

How to stock a Homebar [3/3]: Liköre & Cocktails

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Aus dem „ich schreib mal eben kurz einen Beitrag über die Homebar“ ist ein ganz schön umfangreiches Projekt entstanden. 2000 Wörter + Bilder. Aber jetzt sind wir vorerst am Ende.

Was gab es bisher?
Im ersten Teil habe ich euch meine Sicht auf das Handwerkszeug dargelegt. Was braucht man an Tools und Gläsern. Im zweiten Teil ging es dann weiter mit Gläsern und einem Kernstück: Den Spirituosen. Auch den Teil zu den Likören gab es.
Im jetzt folgenden Beitrag geht es um zusätzliche Liköre und ich gebe euch eine Auswahl an Cocktails die ihr mit den vorgestellten Alkoholika mixen könnt.

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Cocktails, Sonstiges

How to stock a Homebar [2/3]: Gläser, Spirituosen und Liköre

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Auch diese Woche beschäftigen wir uns mit der Hausbar. Was brauchen wir alles um starten zu können? Heute wird es um den zweiten Teil der nötigen Gläser gehen und ich gebe meine Empfehlung ab, welche Spirituosen ihr haben solltet.

Letzte Woche hatten wir je geklärt, was wir alles an Hardware brauchen um Cocktails zu mixen. Auch mit Gläsern haben wir uns bereits beschäftigt (Ausbaustufe #1).  Wir erinnern uns:

  • Stufe #1: benötigt ihr „unbedingt“
  • Stufe #2: schadet nicht zu haben, muss aber nicht sein

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Cocktails, Sonstiges

How to stock a Homebar [1/3]: Handwerkszeug & Basic Gläser

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Vor kurzem hatte ich einen kleinen Austausch mit Jens von gekleckert.de über die Must-Haves der Homebar. Was benötigt man wirklich? Was davon als erstes? Was ist nice to have?

Kommt drauf an.

Das heißt, je nachdem was ihr an Cocktails mixen wollt, braucht ihr unterschiedliche Sachen. Wer partout keinen Tequila mag, der braucht sich natürlich auch keinen kaufen. Wer ausschließlich Old-Fashioneds und Dark’n’Stormys trinkt, der kann auf Shaker und Mixing-Gläser verzichten.

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Cocktails

Mocktails #6: Toxic Garden

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Ein weiterer Cocktail aus der Feder von Klaus St. Rainer: Der Toxic Garden

Und hier gibt es dann auch endlich mal wieder Everybody’s Darling: Holunderblütensirup. Der war (und ist es immernoch) so beliebt, dass er in gewissen Kreisen auch als „Ketchup der Bar“ bekannt ist 😀
Mittlerweile kommt er zumindest nicht mehr überall rein. Hier schon, und das ist auch gut so. Weiterlesen

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